Zäune töten

Für gewöhnlich bin ich ein Freund der sachlichen Diskussion, von Analyse und Hintergrund. Aber in den letzten Monaten habe ich in zahlreichen Diskussionen zum Thema Flüchtlinge erlebt, dass ich Vorurteile und Falschinformationen meistens nur dann ausräumen kann, wenn ich meinen Gesprächspartner vergegenwärtige, was Flucht heißt und mit ihnen durchspiele, was das auf ihr eigenes Leben übetragen bedeuten würde.

Die UNO Flüchtlingshilfe hat auf ihrer Internetpräsenz Geschichten von Flüchtlingen online gestellt, die emotional nur schwer zu ertragen sind. Es ist wichtig diese Geschichten zu lesen. Denn danach fragen wir uns nicht mehr, wieviele Flüchtlinge Deutschland verträgt, sondern, wie wir diesen traumatisierten Menschen, über die rein existenzielle Versorgung hinaus, psychologische Betreuung anbieten können.

https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/fluechtlinge-erzaehlen.html

Und wer sich danach immer noch davor fürchtet, Deutschland könnte unter der „Last der Flüchtlinge“ zusammenbrechen, der wirft mal kurz einen Blick auf die Zahlen und Fakten.

https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/zahlen-fakten.html

Und erkennt, dass die Hauptlast dieser humanitären Katastrophe die Entwicklungsländer zu tragen haben.

Wovon reden wir überhaupt in diesem satten, reichen Land?

Wer Zäune um Deutschland und Europa ziehen will, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass dadurch Menschen ertrinken, verhungern und diskriminiert und ermordet werden. Ganz gleich welchen Alters oder Geschlechts.

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OXI – NO

GEGEN EIN EUROPA DER GRENZEN & BANKEN.

Für ein Europa der Solidarität und Menschenrechte.

Nein zu der erpresserischen Austeritätspolitik der deutschen Regierung.

Ja zu einem Europa, das sich erinnert, dass es geschaffen wurde, um den Frieden zu sichern.

Nein zu Kapitalismus und Lobbyismus.

Ja zu einem demokratischen Europa der Mitbestimmung.

Ein starkes europäisches Nein zur marktkonformen „Demokratie“ von Merkel und Konsorten.